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Die IT von Morgen wird bunter: 100.000 Kinder und Jugendliche lernen Coden mit Amazon

Die IT von Morgen wird bunter: 100.000 Kinder und Jugendliche lernen Coden mit Amazon

Programmieren ist eine zentrale Zukunftskompetenz, aber nicht alle haben Zugang – das beklagen mehr als zwei Drittel der Deutschen laut einer aktuellen YouGov-Umfrage. Mit der Initiative „Amazon Future Engineer“ ermutigt Amazon junge Menschen, digitale Technologien mitzugestalten. Von der Förderung profitieren vor allem benachteiligte Kinder und Jugendliche. Ziel des Programms ist eine stärkere, diverse Digitalwirtschaft in Deutschland, die allen Karrierechancen bietet.

11.11.2021 | Berlin

Rund 45 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben schon einmal einen Roboter, ein Spiel oder eine Website programmiert – vor allem Jungen und vor allem Kinder aus Akademiker:innenfamilien. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter rund 1.000 Jugendlichen sowie rund 2.100 Erwachsenen, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Oktober durchgeführt hat. Über 60 Prozent der Befragten sehen die digitalen Bildungschancen als ungerecht verteilt an.

Mit dem Programm „Amazon Future Engineer“ hat Amazon sich zum Ziel gesetzt, 100.000 junge Menschen in Deutschland bis Ende 2022 zu fördern. Es stärkt die Kompetenz derjenigen, die bisher weniger Chancen haben, digitale Innovationen zu gestalten: weil sie aus sozial schwächeren Familien kommen, einen Migrationshintergrund haben oder weil Frauen bei der Berufswahl den noch immer stark männerdominierten IT-Sektor meiden. In der Umsetzung arbeitet das Unternehmen mit Partnern aus dem Bildungs- und Digitalbereich wie dem deutschen Stifterverband oder der Hacker School zusammen.

„Digitale Arbeits- und Geschäftsmodelle der Zukunft fordern mehr IT-Kompetenz, und zwar von allen“, ist Ralf Kleber, Country Manager von Amazon Deutschland, überzeugt. „Wer Zugang zu einer fundierten Informatikbildung erhält, hat bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und gestaltet die Zukunft mit, die durch IT geprägt wird. Will Deutschland als Wirtschaftsstandort weiter mitreden, muss Coden so selbstverständlich werden wie Lesen und Schreiben.“ Aktuell ist das digitale Know-how in Deutschland alles andere als vielfältig. Entwickler, Designer, Datenanalyst – sechs von sieben IT-Fachkräften, die sich bewerben, sind laut BITKOM Männer. „Wir wollen, dass die digitalen Talente von morgen so vielfältig sind wie unsere Gesellschaft, denn sie erfinden und programmieren die Welt von morgen“, fasst Kleber das Ziel des Programms zusammen. „Deshalb gehen wir mit Amazon Future Engineer voran und stärken die Diversität über unser Unternehmen hinaus. Diverse Teams haben die besseren Ideen. Und vor allem ist es einfach richtig.“

Früh digitale Chancen erschließen

Amazons Förderinitiative reicht von der Grundschule bis zum Studium. Drei Bausteine sprechen die drei zentralen Fördergruppen des Programms an: 1. Schüler:innen erkunden Programmiertechniken in Kursen und Wettbewerben. 2. Lehrende erlernen Grundlagen zur Vermittlung von Programmiertechniken. 3. Studierende erschaffen für sich neue Karrieremöglichkeiten durch Teilnahme an Stipendien und Mentoringprogrammen.

Schon im Sommer sind die ersten Programmier-Kurse an Schulen gestartet. Als Partner von „Amazon Future Engineer“ bietet das Projekt „Hacker School“ Kurse für Kinder ohne IT-Vorkenntnisse an. Hier lernen Schüler:innen von IT-Profis, wie sie eigene Spiele oder Websites programmieren. Über 1.000 Kinder und Jugendliche werden noch in diesem Jahr zusammen mit der Hacker School durch die Förderung an Workshops teilnehmen.

Dr. Julia Freudenberg, Leiterin der Hacker School ist sich sicher: „Wer Coding beherrscht, kann eigene Ideen sichtbar machen. Das macht Spaß und stärkt vor allem Kids aus schwierigeren Verhältnissen, das merken wir in unseren Kursen. Amazon Future Engineer trägt dazu bei, dass noch mehr Kinder dies erleben können. Jedes Kind sollte programmiert haben, bevor es sich für einen Beruf entscheidet.“

Als einer der internationalen Hauptförderer des FIRST© LEGO© Robotik Wettbewerbs eröffnet Amazon einen spielerischen Zugang zu Programmiertechniken. In Deutschland unterstützt Amazon den gemeinnützigen Verein Hands-on-Technology e.V. darin, 30 Schulen aus sozial benachteiligten Stadtvierteln am internationalen Wettbewerb teilnehmen zu lassen. „Amazon Future Engineer“ sponsort die Teilnahmegebühr, die Roboter-Sets, die Lehrer:Innen-Ausbildung und die Ausrichtung des regionalen Wettkampfes im Berliner Büro von Amazon.

Technische Grundlagen in den Schulen verankern

Für den zweiten Baustein, die Fortbildung von Lehrenden, arbeitet Amazon mit gemeinnützigen Organisationen wie AppCamps und Junge Tüftler:innen zusammen. In Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation AppCamps wird „Amazon Future Engineer“ noch in diesem Jahr 300 Lehrkräfte in den Grundlagen der informatischen Bildung fortbilden und zertifizieren, 2022 werden über 1.000 weitere Pädagogen dazukommen. Dabei unterstützen die teilnehmenden Lehrenden sich gegenseitig, eigene Unterrichtsmaterialien zu entwickeln. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, Einblicke in den Einsatz von Robotik und KI in der Logistik zu erhalten und sich mit Branchenspezialisten auszutauschen.

Dr. Diana Knodel von App Camps sagt: „Unsere Zusatzqualifikationen vermitteln Lehrkräften, Lehramtsstudierenden und Referendar:innen Basiskenntnisse im Bereich der Informatik-Bildung, damit sie diese souverän unterrichten können. Denn nur über digital kompetente Lehrer:innen stärken wir die Zukunftskompetenzen der Kinder.“

Amazon ist zudem einer der globalen Hauptpartner der internationalen Organisation Code.org, die frei zugängliche Coding-Materialien für Lehrende und Schüler:innen auf der ganzen Welt anbietet. „Amazon Future Engineer“ hilft Code.org dabei, die Materialien ins Deutsche zu übersetzen und auch hierzulande zugänglich zu machen.

Förderung der Chancengleichheit auch in Studium und Beruf

Im Rahmen des dritten Bausteins fördert Amazon das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) getragene Deutschlandstipendium. Seit dem Wintersemester 2021 werden 100 Studierende der Informatik finanziell unterstützt, um ihnen den Einstieg in ein Bachelor-Studium zu erleichtern. „Wir freuen uns darauf, dass an Universitäten in den Städten, in denen Amazon Forschungsstandorte betreibt, bald 100 junge Menschen die digitale Zukunft mitentwickeln. Diese Stipendiat:innen hätten sich ein Informatikstudium sonst vielleicht aufgrund ihres persönlichen Hintergrunds nicht zugetraut“, betont Michael Vollmann, der das gesellschaftliche Engagement von Amazon in Deutschland verantwortet. Beteiligt sind die TU München, LMU München, RWTH Aachen, Universität Tübingen, TU Berlin, HTW Berlin und die TU Dresden. Die Studierenden profitieren unter anderem von Mentoringangeboten von Mitarbeitenden aus den Forschungszentren von Amazon, Netzwerk-Veranstaltungen und Berufsorientierungsangeboten.

Weitere Projektpartner, Informationen zum Programm „Amazon Future Engineer“ und wie junge Menschen dabei sein können, finden Interessierte unter www.amazonfutureengineer.de.

Hinweise zur Veröffentlichung

Die verwendeten Daten beruhen auf zwei Online-Umfragen der YouGov Deutschland GmbH, an denen insgesamt 3095 Personen zwischen dem 24.09. und 06.10.2021 teilnahmen, darunter 2083 Befragte ab 18 Jahren repräsentativ für die deutsche Bevölkerung sowie 1012 Jugendliche ab 12 Jahren.

Über Amazon

Amazon wird von vier Grundprinzipien geleitet: Fokus auf Kund:innen statt auf den Wettbewerb, Leidenschaft fürs Erfinden, Verpflichtung zu operativer Exzellenz und langfristiges Denken. Kundenrezensionen, 1-Click Shopping, personalisierte Empfehlungen, Prime, Versand durch Amazon, AWS, Kindle Direct Publishing, Kindle, Fire Tablets, Fire TV, Amazon Echo und Alexa sind nur einige der Produkte und Services, für die Amazon Pionierarbeit geleistet hat. Mehr Informationen unter aboutamazon.de und @AmazonNewsDE.


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